FINNLAND 2026 - Tag 4
Savonlinna - Punkaharju - Imatra - Lappeenranta - Lahti

Gestern ging’s von Savonlinna weiter Richtung Süden – und wieder einmal durch eine Landschaft, bei der man eigentlich alle paar Kilometer stehen bleiben möchte.
Unser erster Stopp war die Kuikonniemi Fortress am berühmten Punkaharju-Höhenrücken. Die alten Befestigungsanlagen liegen mitten in dieser wunderschönen Seenlandschaft und stammen aus der Zeit des Winterkrieges um 1940.
Danach ging’s weiter über den Punkaharju-Rücken selbst... und ganz ehrlich: Finnland kann Seen einfach. Die Straße schlängelt sich teilweise über einen so schmalen bewaldeten Höhenrücken, dass man rechts und links Wasser hat. Straße, Wald, See, Wald, See... einfach wunderschön! Kein Wunder, dass Punkaharju als eine der bekanntesten Landschaften Finnlands gilt.
Weiter Richtung Parikkala – und damit verdächtig nahe an die russische Grenze. Natürlich mussten wir schauen, wie nah man denn tatsächlich rankommt
Tja. Russland wird wohl nix auf dieser Reise.
Die Grenzen sind dicht, der Grenzzaun steht – und die finnische Grenzpolizei wird offenbar auch relativ schnell ein bissl unentspannt, wenn neugierige Touristen meinen, sie müssten sich den Zaun aus der Nähe anschauen.
Dann ging's weiter nach Imatra. Dort gibt es die berühmte Stromschnelle Imatrankoski, die schon seit Jahrhunderten Besucher anzieht. Heute wird das Wasser durch ein Kraftwerk reguliert – früher rauschte es hier völlig ungebremst durch die Schlucht. Schon ziemlich beeindruckend, wenn man sich vorstellt, welche Wassermassen hier früher durchgedonnert sind. Im Sommer werden immer wieder die Schleusen geöffnet... beleuchtet und mit Musik, ein spektakuläres Schauspiel. Ich glaub, hier müssen wir irgendwann nochmal her!!
Und weil Sightseeing bekanntlich durstig macht, gab’s danach erst einmal eine gemütliche Kaffeepause.
Weiter nach Lappeenranta. Dort haben wir uns die alte Festung angesehen und sind gemütlich über die Wallanlagen spaziert. Von oben wieder einmal: überall Wasser. Natürlich. Wir sind schließlich in Finnland. Die Festung liegt direkt am Saimaa und gehört zu den ältesten Stadtteilen von Lappeenranta – richtig nett zum Durchspazieren und wieder komplett anders als die Landschaft der letzten Tage.
Und dann hieß es Kilometer machen...
Weiter Richtung Westen, fast bis Lahti, zu unserem Hotel für die Nacht.
Damit verabschieden wir uns langsam von Ostfinnland und dem wunderschönen Saimaa-Gebiet. Die letzten Tage waren schon verdammt schwer zu toppen – Wälder, Seen, Inseln, Nationalparks, Fähren, Feuerstellen und gefühlt hinter jeder Kurve die nächste Postkartenlandschaft.
Ab jetzt geht’s weiter Richtung Süd- und Westküste... mal schauen, ob Finnland dort auch noch was kann.




